Hubert Scheibl
Nicotine on Silverscreen, 2014
Öl auf Leinwand
195 x 140 cm
Signiert, datiert und betitelt

MÄRZ AUSSTELLUNG

fine art und contemprary

Österreichische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und Kunst nach 1945

In diesem Jahr präsentieren wir erstmals zwei parallellaufende März Ausstellungen fine art und contemporary. Nachdem es uns gelungen ist, eine herausragende Privatsammlung mit Arbeiten von Ludwig Heinrich Jungnickel zu akquirieren, und wir uns in den letzten Jahren im Bereich der zeitgenössischen Kunst immer stärker engagieren, lag eine Doppelausstellung nahe.

Ganz besonders freut es uns, Ihnen im Rahmen der contemporary Schau, neben Werken von Max Weiler, Gunter Damisch und Oswald Oberhuber, die seit geraumer Zeit fixer Bestandteil unseres Galerieprogrammes sind, erstmals aktuelle Werke eines der wichtigsten österreichischen Maler, Hubert Scheibl, zu präsentieren. Gerade erst wurde ihm eine große Ausstellung in der Orangerie des Unteren Belvedere, Wien, gewidmet. Seine meist großformatigen Bilder sind meditative Farbräume, in denen der subjektive, gestische Entstehungsprozess und eine allgemeingültige, philosophisch begründete Zeit-, Raumebene ablesbar sind.

Auch Markus Prachensky und Josef Mikl, zwei Schlüsselfiguren der „Gruppe St. Stephan“, sowie Kiki Kogelnik und Maria Lassnig, zwei der international bekanntesten österreichischen Künstlerinnen, dürfen in unserer umfassenden Werkschau mit Kunst nach 1945 nicht fehlen. Den zweiten Teil der Ausstellung bilden neue Arbeiten unserer Galeriekünstler, von Beni Altmüller, Rosemarie Benedikt, Ingrid Brandstetter, Anselm Glück, Massimo Lunardon und Roland Reiter bis Barbara Szüts.

In der fine art Ausstellung zeigen wir eine Sonderpräsentation mit Werken von Ludwig Heinrich Jungnickel und ausgewählte Bilder der klassischen Moderne.

Jungnickel gilt seit jeher als der berühmteste österreichische Tiermaler, der mit seinen stilisierten, karikiert übersteigerten, expressiven und humoristischen Darstellungen schon zu Lebzeiten internationale Erfolge feiern konnte. Neben den Tierdarstellungen, den Schablonenspritztechniken und seinen seltenen Postkarten für die Wiener Werkstätte werden außerdem die komplette Serie der berühmten „Tiere der Fabel“ von 1917 und einen Querschnitt durch sein malerisches und zeichnerisches Oeuvre zu sehen sein.

Außerdem zeigen wir ein herausragendes Aquarell von Emil Nolde, sowie interessante Arbeiten von Oskar Kokoschka, Kolo Moser, Alfons Walde und Albin Egger-Lienz.

Zu der März Ausstellung erscheinen zwei umfangreiche, wissenschaftlich fundierte Kataloge.